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 Fire Arms History!!!!

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Bobo
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BeitragThema: Fire Arms History!!!!   Mi Okt 15, 2008 1:46 pm

M16 und Ihre Weiterentwicklung!!!!!

Das M16 Gewehr, Bezeichnung des US-Department of Defense (DOD) „RIFLE 5.56-MM, M16“, wurde 1967 als Ordonnanzwa..fe der US-Streitkräfte eingefüht, wo es bis heute in weiter verbesserten Versionen im Einsatz ist.





Aufgrund der Konstruktion und Verbreitung dieser Wa..fe, ist das M16 neben einigen anderen Entwicklungen als Wegbereiter moderner, sog. Sturmgewehre zu sehen.

Mit dem von Eugene Stoner und der Firma ArmaLite entwickelten Modell AR-15 wurde den Anforderungen der US-Streitkräfte an eine neue Art der individuellen Bewa..fnung des Soldaten Rechnung getragen. Als Konsequenz aus dem Zweiten Weltkr..eg, dem Koreakr..eg sowie aus einem entsprechendem Forschungsprogramm (SALVO) wurde die Meinung vertreten, dass eine hohe Kadenz (Feuergeschwindigkeit) und großer Munitionsvorrat für den Soldaten wichtiger als Präzision und Reichweite seien. Die Infanteriebewa..fnung der Zukunft sollte ein Format zwischen Gewehr und Maschinenpistole sein, ohne dabei wesentlich an Wa..fenwirkung einzubüßen. Ähnliche Überlegungen hatten bereits auf deutscher Seite im Zweiten Weltkr..eg zur Entwicklung einer Mittelpatrone und des Sturmgewehrs 44 (StG 44) geführt.


Als die US-Regierung 1957 die Firma ArmaLite mit der Entwicklung einer Reihe von Testmodellen beauftragte, griff diese auf das bereits 1955 durch Eugene Stoner entwickelte AR-10 im Kaliber 7,62 × 51 mm NATO zurück. Als Ergebnis konnte 1958 das Modell AR-15 im Kaliber .223 Remington (5,56 × 45 mm NATO) zu Erprobungszwecken an die United States Army geliefert werden. Das Wa..fengehäuse besteht aus einer Leichtmetalllegierung und der gerade Schaft aus Kunststoff. Mangels eines erhofften Großauftrages musste die Firma ArmaLite die Rechte an die Firma Colt weiterverkaufen. Dort wurden weitere Testserien und Verbesserungen vorgenommen. Im Sommer 1961, nach erfolgreicher Truppenerprobung, wurde das erste Kontingent von 8.500 Sturmgewehren durch die US Air Force angeschafft. Ende 1964 folgte ein weiteres von etwa 85.000 AR-15 für die US Army sowie weitere 19.000 Stück für die US Air Force. Bis 1966 befanden sich etwa 350.000 Wa..fen bei amerikanischen Streitkräften.

Trotz der anfänglich erfolgreichen Tests bestand das neuartige Wa..fenkonzept die erste Praxisprüfung nicht. Da es Probleme beim Nachschub und mit den geforderten Spezifikationen für die 5,56 × 45 mm Munition gab, wurde die Zusammensetzung des Treibladungspulvers geändert, ohne die daraus resultierenden Abweichungen genau zu testen. Das neue Pulver führte zu einer höheren Schussfolge und dadurch zu einer höheren Materialbelastung. Außerdem verschmutzte die Waffe stärker. Anders als beim M14 waren beim M16 die Kammer und der Lauf nicht verchromt, wodurch die Waffe anfälliger für Korrosion wurde. Reinigungszubehör war zunächst nicht vorhanden, also wurde den Soldaten erzählt, das M16 sei eine selbstreinigende Wa..fe. Dreck und Schmauchspuren im Wa..fenmechanismus führten jedoch häufig zu teilweise irreparablen Ladehemmungen, was in Gefechtssituationen schwere Nachteile brachte. Es gab mehrfach Berichte über Soldaten, die ge..ötet wurden, als sie im Feld ihr M16 zum reinigen zerlegten, was schließlich eine Untersuchung der Vorfälle durch den Kongress nach sich zog.

Ein weiterer Nachteil war der hohe Munitionsverbrauch, da das M16 im Gegensatz zur M14 einen geringeren Rückstoß hatte. Dadurch wurde die Waffe im Dauerfeuer kontrollierbarer, während das M14 mit vollautomatischem Abzug auf Grund seiner starken Munition in diesem Modus kaum kontrollierbar ist. Daher betrachteten viele Soldaten das M16 als „persönliches Maschinengew..hr“. Dieses Problem wurde behoben, indem man ab der version A2 die Dauerfeuerfunktion durch einen Feuerstoßmodus zur Abgabe von jeweils drei Schuss ersetzte. Es wurde von amerikanischen Soldaten im Vietnamkr..eg berichtet, die ihr AR-15 (M16) gegen ein erbeutetes AK-47 austauschten.

Trotz der vielen Ver- und Nachbesserungen hat das M16 seinen schlechten Ruf nie ganz verloren. Die Reinigungsprobleme wurden zwar bis Ende 1967 durch geeignetes Reinigungsgerät, intensive Schulungen und Veränderungen an der Wa..fe (verchromter Lauf und Patronenkammer ab M16A1) und der Munition größtenteils beseitigt, aber Beschwerden über die schwache Munition waren schon während des gesamten Vietnamkr..egs zu hören.

Das grundsätzliche Problem des AR-15-Systems ist die starke Verunreinigung des Verschlusssystems im Betrieb der Wa..fe. Anstatt eines Gaskolbens mit Antriebsstange verfügt das Gasdruckladesystem über ein dünnes Gasrohr, welches die ruß- und partikelhaltigen Pulvergase über das Gasentnahmestück direkt an den Verschluss bringt. Diese Konstruktion ermöglicht eine Gewichts- und Rückstoßreduzierung, Partikel der Pulvergases lagern sich aber überall im Verschlusssystem ab und können schon nach einigen hundert Schuss zu Problemen führen. Dieser Belag ist selbst mit mechanischen Mitteln nur schwer zu entfernen. Aus diesem Grund gibt es eine Vielzahl verschiedener Reinigungssets allein für AR-15-Wa..fen.

Trotz der auftretenden Berichte über technische Fehler, vor allem Verschlussblockierungen, Ladehemmungen und Schmutzanfälligkeit, wurde das AR-15 ab Ende 1967 offiziell mit der Modellbezeichnung M16A1 als Ordonnanzwa..fe in den Teilstreitkräften der USA eingeführt. Ab 1986 löste das verbesserte Modell M16A2 die ältere Version A1 ab. 1994 ersetzten die Versionen A3 (Vollautomatik) und A4 (Drei-Schuss) die Version A2.


Technische Daten!!!

Gesamtlänge: Modellabhängig
~ 980 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): Modellabhängig
~ 3,8 kg
Lauflänge: 508 mm
Kaliber: 5,56 x 45 mm NATO
(.223 Remington)
Mögliche Magazinfüllungen: 30 Patronen (Standard),
wahlweise 2 / 5 / 10 / 20 / 30 / 40 / 90 / 100 Patronen
Munitionszufuhr: Stangenmagazin, Trommelmagazin
Effektive Reichweite: Bereich bis 800 m
Punkt bis 550 m
Maximale Schussweite: 2000 m
Kadenz: Modellabhängig
700-950 Schuss/min
Feuerarten:Einzeischuß/Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): M16A1 (Patrone M193):
990 m/s
Mündungsenergie (E0): 2048 Joule
Anzahl Züge: 6
Drall: Rechts
Ladeprinzip: Gasdrucklader, aufschießend


Zuletzt von Bobo am Do Okt 16, 2008 9:56 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: M60 Maschinengewehr!!!!!   Mi Okt 15, 2008 2:01 pm

Das M60 Mehrzweck-Maschinengewehr wurde in den USA entwickelt und wird in vielen Streitkräften verwendet..



Geschichte!!!!
Das M60 beruht zu großen Teilen auf dem MG42 und FG42 der deutschen We...macht. Die USA hatten zuvor erfolglos versucht, erbeutete MG42 nachzubauen und auf das Kaliber 7,62 mm umzustellen. Deshalb wurde ab den 1960er Jahren eine neue Wa..fe entwickelt, die zu großen Teilen auf den erbeuteten Wa..fen der We..macht beruhte..

Zum Beispiel wurde die Gurtzuführung, die aus Stanz- und Pressstücken mit Kunststoffbeschlägen besteht, leicht verändert vom MG42 übernommen. Eine abgeänderte Form des M60 kam im Vietnamkr..eg zum Einsatz und ist seitdem fester Bestandteil der Ausrüstung der US-Army. Es finden sich auch einige Funktionen des FG 42 wieder. Mit der Zeit hat das M60 auf Grund des tiefen, sonoren Klangs beim Abfeuern den Beinamen „The Pig“ (engl. Das Schwein) bekommen, da es dem „Grunzen“ sehr ähnlich klingt. Als anderer Grund des Namens gilt die schlechte Handhabbarkeit der Wa..fe beim Schießen im nicht liegenden Anschlag (ruckend wie ein unter den Arm geklemmtes Schwein).

Technik !!!
Bei dem M60 Maschinenge..ehr handelt es sich um einen Gasdrucklader mit einem ungewöhnlichen Gassystem. Der Druckkolben ist hohl und ragt über die Gasdüse hinaus. Ebenso befinden sich winzige Öffnungen an den Seiten des Kolbens, durch die das Gas in das Innere dringt und ihn nach hinten schiebt. Ziel dieses Mechanismus ist es, auch bei verschmutztem Gaszylinder ohne Vorhandensein eines Gasreglers einen konstanten Gasdruck zu erreichen.

Technische Mängel und Kritik !!!!!
Das M60 stieß trotz der hohen Verbreitung in den amerikanischen Streitkräften nur auf wenig Gegenliebe, denn es ist sehr pflegebedürftig und muss regelmäßig gereinigt werden. Zu den diversen Konstruktionsmängeln kommt noch eine wesentlich höhere Störanfälligkeit im Vergleich zum Vorbild MG42. Es schießt nur im vollautomatischen Modus. Jedoch ist die Feuerrate so gering, dass durch leichtes und kurzes Drücken über den Druckpunkt des Abzugs auch mit Einzelfeuer geschossen werden kann. Während beim MG42 ohne Lageveränderung (z.B. im Schützengraben) und lediglich durch Öffnen einer Klappe der Lauf entnommen und ersetzt werden kann, muss das M60 aus der Schussposition genommen werden, der freistehende Lauf mit einem Asbest-Handschuh herausgeschraubt werden, ein neuer eingesetzt und dann das Ge..ehr wieder in die Schussposition gebracht werden. Am Gehäuse befinden sich zwar ein ausklappbarer Tragegriff und ein integriertes Zweibein zum sicheren Aufstellen des Gew..hres, der Lauf des M60 lässt sich dadurch jedoch noch schwerer wechseln. Beim Visier ist lediglich die Kimme aber nicht das Korn verstellbar. Es zeigte sich zudem die gefährliche Tendenz, auch noch nach dem Loslassen des Abzugs weiter zu schießen.


Technische Neuerungen !!!!!!!
Mit den neuen Versionen ab dem M60E1 wurde das Problem des komplizierten Rohrwechsels und des schlecht einstellbaren Visiers behoben. Auch Teile der Munitionszufuhr wurden geändert. Das M60 wurde nach und nach handlicher und leichter gemacht. Modifizierte Versionen (z.B. mit einem zusätzlichen Pi..tolengriff, der vorne am Lauf montiert wird) ermöglichen es, das G..wehr stehend oder im Lauf abzufeuern. Eine der jüngsten Versionen des M60, das MK43 Mod1, ist zudem in der Lage, einen Feuerstoß von 800 Patronen ohne Überhitzen des Laufs in einer Zeit von 1,45 Minuten abzugeben.

Verwendung !!!!!!
Vom M60 gibt es verschiedene Versionen zum Einsatz in Fahrzeugen und Hubschraubern (M60D), die ferngesteuerte Version M60C wird außen an den Wa..fenträgern von Helikoptern verwendet. Im Vietnamkr..eg wurde das M60 beispielsweise in Helikoptern (siehe: Doorgunner) und auf verschiedenen Fahrzeugen befestigt. In erste Linie wurde es dazu verwendet, bestimmte Bereiche mit Sperrfeuer zu bedecken. Es kann auf verschiedene Lafetten montiert oder aus dem Liegen mittels eines Zweibeins abgefeuert werden. Ein Abfeuern von der Schulter, wie es in vielen Filmen gezeigt wird, war bis vor einiger Zeit auf Grund der hohen Rückstoßenergie und des hohen Eigengewichts nicht möglich, ganz zu schweigen von der beliebten „Hüft“-Schießpose à la Rambo.

Technische Daten!!!!!!
Entwickler: /
Hersteller: Saco Defense, U.S. Ordnance
Herstellerland: USA
Wa..fenkategorie: MG
Gesamtlänge: 1.077 mm
Gesamthöhe: 216 mm
Gesamtbreite: 85 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 10,5 kg
Lauflänge: 560 mm
Kaliber: 7,62 x 51 mm NATO
Mögliche Magazinfüllungen: 50 Patronen
Munitionszufuhr: Munitionsgurt
Effektive Reichweite: 1000 m
Kadenz: 550 Schuss/min
Feuerarten: Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 855m/s


Zuletzt von Bobo am Do Okt 16, 2008 2:39 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Colt M1911...   Mi Okt 15, 2008 2:25 pm

Die Pistole Colt M1911 (U.S. Pistol, Caliber .45 of 1911 - alias „Colt Government“) gehört zu den bekanntesten Pistolen des Herstellers Colt, wenn nicht der Welt, und ist eine Entwicklung des amerikanischen Wa..fenentwicklers John Moses Browning (1855-1926). Es ist eine Selbstladepistole mit Browning-System, abkippendem Lauf mit Kettengliedsteuerung der Verriegelung, Single-Action-Abzug und Flügelsicherung, Griffstücksicherung, Halbstellungsrast sowie Trennstücksicherung.

Geschichte !!!!
Nachdem die US Army den Revolver SAA im Kaliber .45 Colt durch einen Revolver im Kaliber .38 Special ersetzt hatte, musste sie bei den Kä..pfen auf den Philippinen feststellen, dass die kleineren 0.38 inch Geschosse im Vergleich zu den 0.45 inch Geschossen des Colt SAA 1873 (Colt Single Action Army Model 1873 – der berühmte Peacemaker) eine unbefriedigende zielballistische Wirkung aufwiesen. Deshalb suchte sie nach einer Faustfeuerwa..fe im Kaliber .45. Vorzugsweise sollte die neue Wa..fe eine moderne Selbstladepistole sein.
Browning, der zu dieser Zeit bei Colt beschäftigt war, hatte bereits eine halbautomatische Pistole im Kaliber .38 ACP (Automatic Colt Pistol) gebaut. (Dieses Kaliber, 9x23 mm, existiert heute nur noch mit stärkerer Ladung als .38 Super.) Als er vom Interesse der Armee für eine .45er Wa..fe erfuhr, baute er seine Pistole für die neue Patrone .45 ACP um. So entstand 1905 eine vergrößerte Version der Pistole im Kaliber .45 ACP, die „Browning-Colt .45 Automatic Pistol“.
Bei denen am 28. Dezember 1906 auf Befehl des Kr..egsministers der USA initiierten Ausscheidungstests der Armee ging die Wa..fe zusammen mit einer Pistole der Firma Savage in Führung, die das Colt Modell nach weiteren Versuchsreihen für sich entschied. Das Colt Modell wurde nun intensiven Prüfungen durch die US Army unterzogen, zu Testzwecken 1907 bei zwei Kavallerie-Einheiten der US Army eingeführt und nach einigen Änderungen und Verbesserungen gegenüber dem Modell von 1905 schließlich im März des Jahres 1911 zum vorläufigen Sieger der Ausschreibung und zur offiziellen US-Dienstwa..fe erklärt. Die Änderungen bezogen sich im Wesentlichen auf folgende Punkte, die schwache Schlagfeder, die über einen beweglich gelagerten Hahnsporn mit dem Hahn verbunden ist, wurde durch eine Spiralschlagfeder ersetzt, die Form des Hammers („Hahn“), der zuvor abgerundet war und damit beim Spannen abrutschen konnte, wurde verbessert, eine Griffsicherung erlaubt das Abfeuern der Wa..fe nur bei fester Handhaltung, das Griffstück, welches ursprünglich steil nach unten gerichtet war, bekam einen flacheren Winkel.
Weitere Tests, die man im Jahre 1911 unternahm, beinhalteten u. a. eine Schussserie von 6.000 Schuss. Die Pistole wurde nach jeweils 1000 Schuss gereinigt, nach den 6000 Schuss mit fehlerhafter Munition getestet, in Säure getaucht, mit Sand und Schlamm verschmutzt und weiter abgefeuert. Nachdem die Wa..fe alle Tests überstand, wurde sie am 29. März 1911 als „U.S. Pistol, Caliber .45 of 1911“ eingeführt
1923 wurde die Pistole modernisiert und erhielt als Modell M1911A1 u.a. ein gewölbtes Schlagfedergehäuse, ein runderes Korn, einen kürzeren Schlaghahnsporn, einen kürzeren Abzug und einen längeres Griffstücksicherungshorn (um das „Beißen“ des Schlittens zu verhindern). Die Version A1 unterscheidet sich vom Basismodell nur geringfügig. Bis zu ihrer Ausmusterung aus der US Army 1985 wurde die Waffe dann unverändert als Ordonnanzwa..fe geführt.
1919 wurden einige Modelle im Kaliber .455 Eley an das britische Kr..egsministerium, zur Verwendung in der Royal Air Force geliefert. Diese Wa..fen waren auf dem Griffstück mit den Insignien „R.A.F.“ gestempelt.
1985 wurde die M1911A1 durch die Beretta 92FS ersetzt. An der Beliebtheit des über 3 Millionen mal gebauten Modells 1911 änderte das jedoch wenig, und so wird die Pistole auch heute noch von Mitgliedern von Spezialeinheiten der Armee und der Polizei geführt. Auch bei Sportschützen weltweit sind 1911-Derivate (z. B. Safari Arms Matchmaster) hochbeliebt.


Technische Daten!!!!!
Zivile Bezeichnung: Colt M1911A1, Government
Entwickler: /
Hersteller: John Moses Browning,
Colt Firearms Company /
Colt,
Remington Arms,
Ithaca Gun Inc.,
Springfield Armory
und viele andere
Entwicklungsjahr: 1906 bis 1907
Herstellerland: Vereinigte Staaten
Produktionszeit: 1911 bis
Modellversionen: 1911, 1911A1, Colt National Match, Colt Commander, Colt Gold Cup National Match, Colt Mark IV 70 Series, Colt Mark IV 80 Series, Colt Govenment Mod. .45 SST
Wa..fenkategorie: Pistole
Gesamtlänge: 219 mm
Gesamthöhe: 137 mm
Gesamtbreite: 31,5 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 1,075 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung): bis 1,250 kg
Lauflänge: 127 mm
Kaliber: .45 ACP (11,43 x 23 mm)
Mögliche Magazinfüllungen: 7+1 Patronen
Munitionszufuhr: Stangenmagazin
Effektive Reichweite: 50 m
Maximale Schussweite: 1700 m
Feuerarten: Halbautomatik
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 300 m/s
Mündungsenergie (E0): 550 Joule
Anzahl Züge: 6
Drall: Links
Visier: Kimme und Korn
Verschluss: Verriegelt über Kamm
Ladeprinzip: Rückstoßlader
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BeitragThema: M79 (Granatwerfer)   Mi Okt 15, 2008 2:30 pm

M79 (Granatwerfer)




Der M79 Granatwerfer, welcher umgangssprachlich auch bloop tube bzw. blooper wegen seines speziellen Mündungsgeräuschs genannt wird, wurde 1961 bei der US Army eingeführt. Er ist ein schultergestütztes System zum Abfeuern von 40mm-Granaten und sollte die Lücke zwischen 50 m, der maximalen Wurfreichweite von Handgranaten und der minimalen Distanz von Mörserfeuer von 300 m abdecken. Der M79 verfügt über einen gezogenen Lauf, welcher die Granaten beim Abfeuern in eine Eigendrehung versetzt und so deren Flugbahn stabilisiert.

Entwicklung !!!!
Die Entwicklung des M79 begann 1951, als das US-Militär die Notwendigkeit einer Waf..e zur Überwindung der Lücke zwischen der maximalen Wurfweite einer Handgranate und der minimalen Feuerweite eines Mörsers beobachtete. 1953 wurde die 40-mm-Granate von Picatinny Arsenal entwickelt. Diese Granaten wurden von modifizierten Abschussgeräten für Gew..hrgranaten abgeschossen. 1960 wurde dann der erste Prototyp des M79-Granatwerfers vorgestellt, ein einschüssiges Abschussgerät, das ähnlich wie bei einer Kipplaufflinte durch Abklappen des Laufs von hinten geladen wurde. Diese Wa..fe wurde 1961 bei der US-Armee in Dienst gestellt und wurde besonders während des Vietnamkr..egs berühmt. Der Nachteil der Wa..fe war, dass der Schütze (Grenadier genannt) immer noch eine zweite, persönliche Schusswa..fe bei sich tragen musste, was schließlich die Entwicklung des M203 Granatwerfers auslöste..


Technische Daten M79 Granatwerfer !!!!!
Kaliber: 40 mm
Funktion: einzelschüssiges, schultergestütztes Gerät mit Klapplauf zum Abfeuern von Kleingranaten
Länge: 73,7 cm
Lauflänge: 35,5 cm
Gewicht: 2720 g (ungeladen), 2950 g (geladen)
Mündungsgeschwindigkeit: 76 m/s
Reichweite: 150m (Punktfeuer), 350 m (Flächenfeuer)



Munitionsarten!!!!!!

Tränengas
Rauch/Nebel
Explosivgranaten (HE)
Splittergranaten
panzerbrechende Granaten (AP)
Leuchtfackeln zur Gefechtsfeldbeleuchtung
Signalfackeln
Übungsgranaten


Zuletzt von Bobo am Do Okt 16, 2008 10:08 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Tokarew TT-33   Mi Okt 15, 2008 2:43 pm

Tokarew TT-33

Die Tokarew TT-33 (russisch Пистолет ТТ-33: Тульский, Токарева образца 1933 года, Tulskij Tokarewa obrazsa 1933 goda, auf deutsch: Tulaer Pistole von Tokarew Modell 1933), war eine Pistole der Roten Armee...


Technik !!!!!!!
Sie war Nachfolgerin der früheren Nagant-Revolver, mit ihr sollten auch einige Selbstladepistolen ersetzt werden. Die Mechanik wurde vom Colt M1911 übernommen, das Aussehen der FN Browning Modell 1903 entliehen. Die Pistole wurde für eine Flaschenhalspatrone im Kaliber 7,62 x 25 mm TT ausgelegt. Mit der TT-33 konnten auch Patronen des Kalibers 7,63 mm Mauser verschossen werden. Später wurde sie auch für 9 mm Parabellum-Munition gefertigt. Die TT-33 war bis 1951 Ordonnanzpistole der Roten Armee, dann wurde sie durch die Makarow PM ersetzt. Einige Modelle blieben bis in die 1970er-Jahre im Einsatz. Die Wa..fe war in großen Stückzahlen bei verschiedenen Verbündeten der UdSSR als Militär- und Polizeipistole eingeführt. Sie wurde in Ungarn, Polen, Jugoslawien, China und Nordkorea in Lizenz gefertigt.


Nachbauten!!!!!!

Typ 54: China
Zastava M57: Jugoslawien
Tokagypt 58: Ungarn
M58: Polen
Typ 68: Nordkorea


Technische Daten!!!!!!!

Zivile Bezeichnung: Tula Tokarew Modell 1933
Militärische Bezeichnung: Tokarew TT-33
Entwickler: /
Hersteller: Fjodor W. Tokarew,
Tulski Oruscheiny Sawod (TOS)
Herstellerland: Sowjetunion
Waf..enkategorie: Pistole
Gesamtlänge: 196 mm
Gesamthöhe: 130 mm
Gesamtbreite: 30,5 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 0,854 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung): 0,940 kg
Lauflänge: 117 mm
Kaliber: 7,62 mm Typ P (M30)
9x19mm Parabellum
Mögliche Magazinfüllungen: 8 Patronen
Effektive Reichweite: 50 m
Maximale Schussweite: 800 - 1000 m
Kadenz: 32 Schuss/min
Feuerarten: Halbautomatik
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 420 m/s
Mündungsenergie (E0): 650 Joule
Anzahl Züge: 4
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BeitragThema: Simonow SKS-45   Mi Okt 15, 2008 2:52 pm

Simonow SKS-45!!!!!



Das Simonow SKS-45 (russisch СКС-45, Самозарядный Карабин Симонова, Samosarjadnij Karabin Simonowa, auf deutsch: Selbstlade-Karabiner Simonow) ist ein Selbstladege..ehr, das in der Sowjetunion entwickelt wurde.


Historie !!!!!!!
Sergei Gawrilowitsch Simonow war ein sowjetischer Wa..fenentwickler, der bereits vor dem Zweiten Weltkr..eg an Selbstladegew..hren arbeitete. Seine Entwürfe waren aber vorerst wenig erfolgreich, statt dessen zog man die Gew..hre seines Kollegen Fjodor Wassiljewitsch Tokarew vor. Man übernahm dessen Modelle SWT 38 sowie SWT 40 in die Ausrüstung der Streitkräfte. Als Ziel galt aber weiterhin, das in die Jahre gekommene Infanteriegew..hr Mosin-Nagant als Standardwa..fe der Roten Armee zu ersetzen. Als mit der Kurzpatrone des Typs M 43 eine kompaktere Munition zur Verfügung stand, begann Simonow 1944 mit einer neuen Entwicklung. Dieser Entwurf überzeugte: die Wa..fe war solide und trotzdem leicht. Wie bei allen Wa..fen der Roten Armee legte man aber besonderen Wert auf leichte Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit, auch hier konnte das Gew..hr überzeugen. Im Jahr 1949 wurde das Gew..hr dann bei den sowjetischen Streitkräften eingeführt. Eine lange Dauer im Truppendienst blieb der SKS-45 jedoch versagt. Im Jahr 1947 stand bereits das Sturmgew..hr AK-47 zur Verfügung und verdrängte die SKS seitdem langsam aus den Arsenalen.


Einsatz !!!!!!
Das SKS-Gew..hr wurde wie viele andere russische Rüstungsgüter an Satellitenstaaten und an verbündete Nationen weitergegeben. Im Arsenal der NVA wurde die Waf..e geführt als Karabiner S. Andere Länder, zum Beispiel China und das frühere Jugoslawien, stellten erst baugleiche Exemplare in Lizenz her, später jedoch eigenständige Modelle auf der Grundlage der SKS. Doch auch hier machte die Kalaschnikow den Selbstlader mehr und mehr nachrangig. Die Anzahl aller weltweit hergestellten SKS wird auf etwa 15 Millionen geschätzt. Heute ist das Gew..hr nur noch Repräsentationswa..fe bei Ehrenwachen der russischen Armee..


Nachbauten!!!!!
Zastava M59/66: Jugoslawien
Karabiner Typ 56: China
Karabiner Typ 63: Nordkorea


Technische Daten!!!!!
Zivile Bezeichnung: Simonow-
Selbstladegew..hr
Militärische Bezeichnung: SKS 45
Einsatzland: Sowjetunion, China, Polen, Nordkorea
Entwickler: /
Hersteller: Sergei Gawrilowitsch Simonow,
Tulski Oruscheiny Sawod (TOS)
Entwicklungsjahr: 1944
Herstellerland: Sowjetunion
Produktionszeit: 1945 bis ?
Wa..fenkategorie: Gew..hr
Gesamtlänge: 1020 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 3,75 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung): 3,92 kg
Lauflänge: 520 mm
Kaliber: 7,62 x 39 mm
Mögliche Magazinfüllungen: 10 Patronen
Munitionszufuhr: festes Kastenmagazin, Ladestreifen
Effektive Reichweite: 400 m
Maximale Schussweite: 1000 m
Kadenz: 40 Schuss/min
Feuerarten: Halbautomatik
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 735 m/s
Mündungsenergie (E0): 2150 Joule
Anzahl Züge: 4
Drall: Rechts
Visier: Kimme und Korn
Verschluss: Kippblockverschluss
Ladeprinzip: Gasdrucklader


Zuletzt von Bobo am Do Okt 16, 2008 10:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: PPS43   Mi Okt 15, 2008 2:56 pm

PPS43

Die PPS43 (pistolet-pulemjot Sudajewa obrasza 1943 goda) ist eine Maschinenp..stole. Sie wurde während des Zweiten Weltk..ieges von Alexei Iwanowitsch Sudajew entwickelt und 1943 an die Fronttruppen ausgeliefert. Bis zum Ende des Kr..eges wurden in der Sowjetunion etwa 500.000 Maschinenp..stolen produziert.


Konstruktion!!!!!
Grundlage der Entwicklung waren die Bestrebungen, die bereits optimierte Produktion der PPSch-41-MPi noch weiter zu vereinfachen und zusätzlich die Panzerbesatzungen mit einer platzsparenden Wa..fe auszustatten. Bei der Vorversion PPS42 und später bei der PPS43 wurden konsequent Blechprägeteile verwendet und auf materialaufwendige Frästechniken verzichtet. Das resultierte in der Halbierung des Einsatzes an Stahl, die Dauer der Fertigung sank um 60 Prozent.


Technische Daten!!!!!
Zivile Bezeichnung: Maschinenp..stole Sudajew
Einsatzland: Sowjetunion, China, Polen
Entwickler: /
Hersteller: Alexei Iwanowitsch Sudajew
Herstellerland: Sowjetunion
Produktionszeit: 1943 bis 1945
Modellversionen: PPS42, PPS43
Wa..fenkategorie: Maschinenp..stole
Gesamtlänge: 821 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 3,04 kg
Gewicht:
(mit maximaler Ausrüstung): 3,67 kg
Lauflänge: 272 mm
Kaliber: 7,62 x 25 mm TT
Mögliche Magazinfüllungen: 35 Patronen
Munitionszufuhr: Stangenmagazin
Effektive Reichweite: 200 m
Kadenz: 700 Schuss/min
Feuerarten: nur Dauerfeuer
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 500 m/s
Anzahl Züge: 4
Drall: rechts
Verschluss: Masseverschluss
Ladeprinzip: Rückstoßlader



Die PPS43 ist eine extrem einfach aufgebaute und sehr robuste Waffe. Im Interesse der Zuverlässigkeit wurde sie nur mit Stangenmagazinen hergestellt, da Magazintrommeln wie in der PPSch unter Umständen klemmen konnten. Sie ist zuschießend, mit ihr kann nur Dauerfeuer abgeben werden.
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BeitragThema: Mosin-Nagant   Mi Okt 15, 2008 3:26 pm

Mosin-Nagant


Bild unten!! Ein ARVN Offizier überreicht Präsident Nixon eien erbeuteten Nagant Karabiener!!!

Geschichte und Versionen !!!!!!
Seit 1883 gab es in Russland Überlegungen, welches Gew..hr in der russischen Armee eingeführt werden sollte. 1890 standen zwei Gew..hre zur Auswahl: ein russisches vom Entwickler Sergei Mossin und ein belgisches System von Leon Nagant. Nach Tests von 1891 entschied man sich für das Gewehr von Mossin, das leicht nach dem Vorbild Nagants modifiziert wurde. Zusammen mit dem Mosin-Nagant (russisch Винтовка Мосина) wurde eine neue 7,62x54 mm Randpatrone mit Rundkopfgeschoss eingeführt. Das Gew..hr wurde auch unter der Bezeichnung „Dreiliniengewehr“ bekannt (russ. Трёхлинейная винтовка). Der Name bezieht sich auf die Kaliberangabe in der alten Einheit Linie, wobei 3 Linien genau 7,62 mm entsprechen.

Ursprünglich gab es die Wa..fe in drei Versionen:

Infanteriegewehr mit 800 mm Lauflänge und Bajonett
Dragonergewehr mit 730 mm Lauflänge und Bajonett
Kosakengewehr mit 730 mm Lauflänge ohne Bajonett

Erste Version wurde von Vietnamesischen Scharfschützen verwendet!!!
die Anderen zwei Typen,im vietnamesisch/französischen Indochina Kr..eg und zu beginn des US/Vietnam Konflicktes !!!!!!

Der Nachteil der ersten zwei Versionen bestand darin, dass das Bajonett permanent angebracht sein musste, da die Wa..fen in dieser Konfiguration eingeschossen wurden. Eine Abnahme des Bajonetts hatte eine Verschlechterung des Schussbildes zur Folge. Erst 1938 hat man dieses Problem beseitigt. Seit 1894 wurde der Lauf mit einem Handschutz versehen, um Verbrennungen zu vermeiden. Ein Karabiner wurde im Jahr 1907 eingeführt, er unterschied sich durch die Gestaltung des Visiers von den längeren Versionen. Er wurde in niedrigen Stückzahlen gebaut und gilt mittlerweile als sehr selten. Eine weitere Modifikation fand 1908 - 1910 statt, als man eine neue Patrone mit Spitzgeschoss einführte, deren ballistische Eigenschaften deutlich besser waren. In Folge erhielt die Wa..fe ein neues Visier. 1938 wurde erneut eine Karabinerversion mit 1020 mm Gesamt- und 510 mm Lauflänge (M1938) eingeführt, die 1944 ein abklappbares Dreikantbajonett erhielt (M1944), wobei der Lauf auf 518 mm verlängert wurde. Eine bekannte Version war die Scharfschützenausführung, die von der damaligen Standardvariante M1891/30 durch einen nach unten abgebogenen verlängerten Kammerstengel und ein Zielfernrohr vom Typ PE bzw. PU zu unterscheiden war. Während des 1. Weltkr..eges wurden die Gew..hre teils in den USA für die russische Armee gebaut (von den Firmen Westinghouse und Remington Arms; in Deutschland und Österreich-Ungarn baute man erbeutete Wa..fen für die 8x57 IS-Patrone (Deutschland) und 8x50mm (Österreich -Ungarn) um.) Es wurde auch ein "Gerät Bramit" genannter Schalldämpfer entwickelt.

Das Gew..hr blieb bis nach dem 2. Weltk..ieg Standardwa..fe der sowjetischen Infanterie und wurde in verschiedenen Versionen (M 91/30 und M 44) auch von vielen Verbündeten der UdSSR gebaut und eingeführt.

In China wurde die Karabinerversion M1938 bzw. deren Variation M1944 als Typ 53 in Lizenz produziert.

Auch in der Tschechoslowakei (Scharfschützengewehr Modell 54), in Polen, Ungarn und Rumänien wurden nach dem 2. Weltkr..eg Lizenzversionen insbesondere des Karabiners M1944 produziert.

Restbestände der Roten Armee wurden an Verbüdete Staaten wie Nordkorea und Vietnam Abgegeben!!!!

Die zum Gewehr entwickelte Randpatrone 7,62x54 mm R ist die inzwischen dienstälteste Gew..hrpatrone der Welt und wird auch noch in modernen Wa..fen wie dem Dragunow-Scharfschützengew..hr oder schweren Maschinengew..hren, vor allem russischer und chinesischer Bauart, benutzt.

Technik!!!!!
Das Gew..hr ist ein 5-schüssiger Repetierer. Die Verriegelung erfolgt, indem die zwei Verriegelungswarzen des Verschlusses in Aussparungen im Systemkasten greifen. Der Nachladevorgang findet manuell statt; beim Zurückziehen des Verschlusses wird der Schlagbolzen gespannt. Die Wa..fe wird gesichert, indem der offenliegende runde Knopf des Schlagbolzens, welcher hinten aus dem Verschluss ragt, zurückgezogen und nach links gedreht wird. Das eingebaute Magazin wird mit Hilfe eines Ladestreifens oder Patrone für Patrone gefüllt. Das Fassungsvermögen ist 5 Schuss. Es ist kein Geradezugrepetierer, der Kammerstängel muss vor der Rückwärtsbewegung des Verschlusses nach oben (so dass er senkrecht steht) und nach dem Vorwärtsbewegen nach unten (horizontal) bewegt werden. Mit dieser Bewegung wird ent- und wieder verriegelt...bla bla bla!!!!!!


Technische Daten!!!!!!

Militärische Bezeichnung: Mosin-Nagant
Entwickler: /
Hersteller: Sergei Ivanovich Mosin, Léon Nagant
Entwicklungsjahr: 1891
Herstellerland: UdSSR
Produktionszeit: 1891 bis 1965
Modellversionen: M91 Dragoner, M1907 Karabiner, M24(Finnland), M27(Finnland), M28(Finnland), M28/30(Finnland), M91/30, M91/30 PEM Scharfschützengew..hr, M91/30 PE Scharfschützengew..hr, M91/30 PU Scharfschützengew..hr, M35(Finnland), M38 Karabiner, M39(Finnland), M44 Karabiner, T53(China), VZ54 Scharfschützengew..hr(CSSR), M56(Finnland), M28/57(Finnland), M85(Finnland)
Waf..enkategorie: Gew..hr
Gesamtlänge: Infanteriegewehr: 1306 mm
Dragoner-/Kosakengewehr: 1234 mm
Karabiner: 1020 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): Infantriegewehr: 4,22 kg
Dragoner/Kosakengewehr: 3,9 kg
Karabiner: 3,45 kg
Kaliber: 7,62 x 54 mm R
Mögliche Magazinfüllungen: 5 Patronen
Munitionszufuhr: festes Kastenmagazin mit Ladestreifen
Effektive Reichweite: ca. 550 m
Maximale Schussweite: ca. 1800 m
Kadenz: 15 Schuss/min
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 770 m/s
Anzahl Züge: 4
Drall: Rechts
Verschluss: Geradezugverschluss


Icxh hatte mal einen Nagant,es war ein wunderschönes Gew..hr,der einzige Nachteil 20 Schuss Munition kosten sage und schreibe 46,- Euro. Shocked
Deshalb habe ich das Gew..hr auch wieder verkauft!!!!


Zuletzt von Bobo am Do Okt 16, 2008 2:44 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: M3 & M3A1 Grease Gun!!!!!   Do Okt 16, 2008 9:38 am

M3A1 Grease Gun!!!!!!


Die US-amerikanische rückstoßladende Maschinenpistole M3 wurde auch Grease gun (deutsch: Fettpresse) oder Cake Decorater (Sahnespritze) genannt. Sie verschießt Patronen des Kalibers .45 ACP und wurde im Dezember des Jahres 1942 - während des Zweiten Weltk..ieges - von George J. Hyde entwickelt, um die teuer und kompliziert herzustellende Thompson zu ersetzen.


Einsatz!!!!!
Die M3 kann nur vollautomatisch schießen. Ihr Magazin fasst 30 .45 ACP Patronen. Die Kadenz liegt bei 350 bis 450 Schuss in der Minute.

Bevor man abfeuern kann, muss man den Schutzdeckel, der gleichzeitig als Sicherung fungiert, des Auswurffensters manuell öffnen. Die Wa..fe ist mit Schulterstütze 74,5 cm und ohne 57 cm lang. Es gab wenige Modelle mit Schalldämpfer für Spezialeinheiten und Widerstandskämpfer. Sie hatte einen Pistolengriff und eine zusammenschiebbare Draht-Armstütze. Später wurde noch eine Mündungsbremse in der M3 und M3A1 eingebaut.

Die M3 war bei den Soldaten aufgrund ihrer Instabilität beim Schießen sehr unbeliebt.

Die M3A1 wurde im Zweiten Weltk..ieg (hier vor allem im Pazifikraum), im Koreak..ieg und im Vietnamk..ieg von den US-Streitkräften eingesetzt. Insgesamt wurden 679.200 Stück hergestellt. Im Falklandkr..eg 1982 wurde die M3A1 noch durch die Streitkräfte Argentiniens eingesetzt.


M3
Hergestellt: 1942
Die M3 wurde 1942 entwickelt, um eine kostengünstigere Maschinenpistole als die bereits Vorhandenen, wie beispielsweise die Thompson, herzustellen. Die Thompson war zwar zuverlässig, aber zu teuer. Die M3 weist eine hohe Ähnlichkeit mit der deutschen MP 40 („Schmeißer“) auf, aus deren Vorlage sie auch entwickelt wurde. Sie wurde aus gestanzten Metallteilen hergestellt. Nach zwei Jahren wurden jedoch diverse Mängel gefunden. Das veranlasste die Hersteller, die M3 weiterzuentwickeln. Der Nachfolger war die M3A1.


M3A1
Hergestellt 1944
Die M3A1 hatte ein größeres Patronenfach und konnte nun auch mit 9 mm Parabellum Patronen feuern, da man den Lauf und den Schlagbolzen verkleinert hatte. Nach dem Zweiten Weltk..ieg wurde ein gebogener Schlagbolzen in die M3A1 integriert. Die M3 und die M3A1 wurden bis 1990 von Panzerdivisionen der US-amerikanischen Nationalgarde und der US-Army aufgrund ihrer handlichen Größe benutzt. Sie wurde noch bis 1995 von US-Einheiten auf einem M88 Hercules benutzt....



Technische Daten!!!!

Zivile Bezeichnung: Greasegun
Militärische Bezeichnung: M3 SMG
Entwickler: /
Hersteller: Guide Lamp Division
Herstellerland: Vereinigte Staaten
Produktionszeit: 1942 bis 1950
Modellversionen: M3 / M3A1
Wa..fenkategorie: Maschinenpistole
Gesamtlänge: mit Kolben 745 mm, ohne 570 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 4,45 kg
Lauflänge: 200 mm
Kaliber: .45 ACP, 9 x 19 mm
Mögliche Magazinfüllungen: 30 Patronen
Munitionszufuhr: über Stangenmagazin
Effektive Reichweite: 50 m
Maximale Schussweite: 1600 m
Kadenz: 350 - 450 Schuss/min
Feuerarten: vollautomatisch
Mündungsgeschwindigkeit
Projektil (V0): 280 m/s
Mündungsenergie (E0): 490 - 504 (9mm/.45) Joule
Anzahl Züge: 4
Drall: Rechts
Visier: Kimme und Korn, starr
Ladeprinzip: Rückstoßlader
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BeitragThema: Re: Fire Arms History!!!!   Sa Dez 27, 2008 11:10 am

Zitat Bobo:

M14 (Gew..hr)
Das M14 ist ein amerikanisches Selbstladege..ehr, das die 7,62 × 51 mm NATO Munition verschießt.


Entwicklung !!!!!
Das M14 (.30 caliber rifle US M14) stellt eine Weiterentwicklung aus dem M1 Garand dar, die vom amerikanischen Staatsrüstungsbetrieb des Frankfort Arsenal ab Anfang der 1950er-Jahre begonnen wurde. Es wurde 1957 in die United States Army als neues Standardge..ehr eingeführt und löste das M1 ab. Das Ge..ehr wurde im Vietnamkr..eg eingesetzt, wo es aber aufgrund veränderter Anforderungen ab 1967 durch das M16 als Standardge..ehr ersetzt wurde. Heute wird das Gew..hr nur noch in geringer Stückzahl von Spezialkräften der US-Streitkräfte sowie der Polizei eingesetzt. Es besteht aber derzeit durch die Erfahrungen in Afghanistan und Irak eine deutliche Tendenz, das M14 aufgrund der stärkeren Munition und somit höheren Durchschlagskraft als Designated Marksman Rifle (DMR) oder als Enhanced Battle Rifle (EBR) wieder in allen US-Teilstreitkräften einzusetzen. Vom M14 wurden rund 1,3 Millionen Stück im Zeitraum von 1959 bis 1964 produziert. Das M14 gehört mit zu den präzisesten Selbstladegewehren, die bislang hergestellt wurden.

Technisce Daten!!!!

Militärische Bezeichnung: M14
Entwickler: /
Hersteller: Frankfort Arsenal / Springfield Armory, H&R (Harrington & Richardson), Winchester, TRW (Thompson-Ramo-Wooldridge), M1A (Zivile Version von Spingfield Armory)
Entwicklungsjahr: ab 1954
Herstellerland: Vereinigte Staaten
Produktionszeit: 1957 bis 1964
Modellversionen: M14, M14A1
Wa..fenkategorie: Gew..hr
Gesamtlänge: 1118 mm
Gewicht:
(mit leerem Magazin): 4,3 kg
Lauflänge: 22"/559 (ohne MFD) mm
Kaliber: 7,62 x 51 mm NATO (.308 Winchester)
Effektive Reichweite: 700 m
Maximale Schussweite: 1500 m
Kadenz: 700-750 Schuss/min
Feuerarten: Einzelfeuer/Dauerfeuer
Anzahl Züge: 5/Rechts
Drall: 14"
Visier: Lochkimme und Balkenkorn
Verschluss: Drehkopfverschluss
Ladeprinzip: Gasdrucklader
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